Donnerstag, 26. Mai 2011
Taxi Driver
filmblog, 16:59h

USA, 1975, Regie: Martin Scorsese, 110 min
Taxi Driver ist ein Fim über den Taxifahrer Travis. Travis ist viel alleine in seinem Taxi unterwegs auf New Yorks nächtlichen Straßen. Er ist ein seltsamer, einsamer Mensch. Als er eine schöne blonde Frau sieht, verliebt er sich sofort in sie. Er trifft sich ein paar Mal mit ihr, doch dann weist sie ihn ab. Daraufhin kauft Travis einen Koffer voller Waffen und will sich rächen, indem er einen Mord an ihrem Chef, einem Präsidentschaftskandidaten plant. Doch der Anschlag wird von dessen Sicherheitsbeamten vereitelt und statt dessen erschießt Travis einige Zuhälter, weil er eine minderjährige Prostituierte befreien will.
Der Film hat eine seltsame Stimmung. Leuchtreklamen verschwimmen mit regennassen Fahrbahnen, die Nacht ist dominanter als der Tag, die Musik ist melancholisch. Travis „schwimmt“ mit seinem Taxi durch dunkle, dampfenden Straßen. Die Stimmung des Films ist bedrückend und gefährlich. Es scheint immer etwas verborgen zu sein in den dunklen Ecken der Stadt. Und auch Travis´ Charakter offenbart sich erst langsam. Er hängt viel seinen Gedanken nach während er durch die Straßen fährt. Und man ahnt, dass es nicht immer gute Gedanken sind. Er ist eine Art einsamer Cowboy, der seine Probleme gerne selbst löst, ohne darüber nachzudenken, was für Auswirkungen das hat.
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